Gefahren unter dem Weihnachtsbaum für Kinder

Gerade jetzt, wenn es mit großen Schritten wieder auf die schönste Zeit des Jahres zugeht, mit vielen Lichtern, Kerzenschein und dem Duft von Tannengrün, unternehmen Eltern deutlich mehr, um ihre Kinder zu schützen. Die Gefahren unter dem Weihnachtsbaum für Kinder können zum Beispiel sein, dass alles neu und ungewohnt ist – und deswegen ungestüm und voller Neugier mit Weihnachtsbaum und Co. umgegangen wird. 

In diesem Beitrag möchten wir auf die unterschiedlichen Gefahren unter dem Weihnachtsbaum für Kinder hinweisen – für ein schönes Fest ohne gefährliche Zwischenfälle.

Gefahr Nummer 1: Strom und Elektrik

Absolut notwendig, um jeden Baum im Licht erstrahlen zu lassen, ist die richtige Beleuchtung. Da die Zeit von echten Kerzen am Weihnachtsbaum längst passé ist und so zumindest keine unmittelbare Brandgefahr mehr besteht, bleibt nun die Gefahr für Kinder in Form von Elektrik.

Steckdosen üben auf Kinder meist einen besonderen Reiz aus und machen neugierig. Die kleinen Kinderfinger passen natürlich nicht direkt in die Steckdosenlöcher, jedoch kann mit dem passenden Werkzeug auch ein Kleinkind versuchen darin herumzustochern. So kann bereits von einer Lichterkette Gefahr unter dem Weihnachtsbaum für Kinder ausgehen.

Strom als Gefahrenquelle

Da gerade bei echten Tannenbäumen eine Versorgung mit ausreichend Wasser notwendig ist, um das Nadeln nach kurzer Zeit zu verhindern, ist auch dies eine Gefahr für die Kleinen. Wasser und Strom kann in Kombination bekanntermaßen große Schäden anrichten, deshalb sollten die Eltern von vornherein sicherstellen, dass es nicht möglich ist, Stecker oder Kabel in das Gefäß zu legen, indem der Christbaum befestigt ist. Auch Lichterketten, die defekt sind oder Drähte, die zum Vorschein kommen, sollten aussortiert werden.

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Gefahr Nummer 2: das grüne Kleid des Christbaumes

Das Erkennungsmerkmal eines jeden Weihnachtsbaumes sind die satten, grünen Nadeln, die mit ihrem Duft den Raum einnehmen. Die Nadeln sind an sich für den Menschen nicht giftig, für Haustiere können sie jedoch gesundheitsgefährdend sein. 

Durch die Menge an ätherischen Ölen können sie zudem auch zur Gefahr unter dem Weihnachtsbaum für Kinder werden. Eltern sollten verhindern, dass Kinder an den Nadeln zerren und dann die Finger in den Mund stecken. Schwere Hustenanfälle oder Magenreizungen könnten sonst die unangenehmen Folgen sein.

An anderer Stelle gibt es hingegen Entwarnung: Es ist falsch, dass Christbäume Zecken ins Haus bringen. Die kleinen Krabbeltiere befinden sich hauptsächlich in Gräsern und Büschen im Freien und kommen so nicht unentdeckt in die heimischen Wohnzimmer. 

Wer trotzdem auf Nummer sicher gehen möchte, kann zuvor den Weihnachtsbaum einige Tage vor Einzug in das Wohnzimmer noch in der Garage stehen lassen. 

Gefahren an Weihnachten

Gefahr Nummer 3: die Dekoration des Baumes

Traditionelle Glaskugeln sind in der Weihnachtszeit ganz besonders beliebt an den heimischen Christbäumen. Aber Achtung: Das dünne und leicht zerbrechliche Glas stelle eine große Gefahrenquelle dar. Abhilfe kann hier ein Austausch gerade an den bodennahen Zweigen schaffen: Kunststoffkugeln oder Christbaumschmuck aus Holz sind an dieser Stelle sicherere Alternativen.

Was unterm Baum liegen sollte

Die Wunschzettel sind lang, gefühlt werden sie jedes Jahr länger, doch viele Eltern fragen sich, was an Geschenken überhaupt sinnvoll und für Kinder geeignet ist. Dass Haustiere ein Tabu unterm Christbaum darstellen, sollte sich in der heutigen Zeit herumgesprochen haben. Viel zu groß ist die Gefahr, dass sich nach dem anfänglichen Hype über den neuen Mitbewohner herausstellt, dass der Aufwand, der sich rund um das Tier rankt, zu groß ist. Der Effekt: Tierheime platzen im Frühjahr schnell aus allen Nähten.

Bei elektronischem Spielzeug sollten Eltern auf die Altersangabe und auf ein qualifiziertes Gütesiegel achten. Das kann verhindern, dass das Weihnachtsgeschenk zur Gefahr für den Nachwuchs wird. Das sind die gängigsten deutschen Gütesiegel:

GS: Geprüfte Sicherheit
Eines der wohl bekanntesten und gängigsten Gütesiegel ist GS. Dieses Siegel garantiert beispielsweise Strapazierfähigkeit und eine europäische                          Sicherheitsnorm. Der Hersteller kann dieses Siegel durch Tests erhalten.

Spiel-gut
Das Spiel-gut-Siegel steht für pädagogisch sinnvolles Spielzeug, welche von Fachleuten vorab geprüft wurden. Darunter sind beispielsweise Erzieher, Lehrer, Techniker und sogar Ärzte. Der Spielwert, die Verarbeitung und das verwendete Material werden hier genau unter die Lupe genommen.

CE
Die in Deutschland frei verkäuflichen Spielwaren sind mit diesem Zeichen versehen. Der Hersteller gewährleistet damit Mindest-Sicherheitsvorgaben nach den gängigen EU-Richtlinien. Aber Achtung: Im Hinblick auf Schadstoffbelastungen und Angaben zu Inhaltsstoffen ist das CE-Siegel nur wenig aussagekräftig.

LGA
Das LGA-Siegel zeigt an, dass Richtlinien und Bestimmungen aus dem Lebensmittel- und Bedarfsgegenstandsgesetz überprüft wurden. Darunter fallen Anforderungen wie beispielsweise die Entflammbarkeit, der Schadstoffgehalt, die Reinigungsfähigkeit und die allgemeine Belastbarkeit des Spielzeuges.

TÜV
Das Spielzeug muss auch hier mehreren Anforderungen gerecht werden. Darunter fallen Richtwerte für Schadstoffe oder Grenzwerte für Nickel,                          Holzschutzmittel oder Farbstoffe. Da es ein TÜV-Siegel ist, muss die Prüfung jedes Jahr aufs Neue erfolgen.

Die verschiedensten Gütesiegel können Gefahren unter dem Weihnachtsbaum für Kinder reduzieren und bei der Auswahl helfen. Vor allem dann, wenn es sich um Spielzeug mit verschluckbaren Kleinteilen oder bei größeren Kindern um Elektro-Spielzeug handelt, sollten Eltern immer noch ein extra Auge auf den Nachwuchs werfen. Hier kann das beste Siegel leider nicht helfen, wenn das Spielzeug falsch benutzt wird.

Auch verschluckte Knopfbatterien sind ein Notfall, der nicht unterschätzt werden sollte. Defekte Abdeckplatten können es auch kleinen Kinderhänden möglich machen, die runden, knopfgroßen Batterien zu entfernen. Eltern müssen dann sehr schnell handeln und das Kind zum Arzt oder ins Krankenhaus bringen, da Batteriesäure entweichen und im Körper des Kindes Schaden anrichten kann.

Besinnliche Stunden im Kerzenschein – ohne Gefahren unter dem Weihnachtsbaum für Kinder

Neben dem opulent geschmückten Weihnachtsbaum und den zahlreichen Geschenken, die Kinderaugen leuchten und um die Wette strahlen lassen, gehört auch das Kerzenlicht zu den meisten besinnlichen Stunden der Weihnachtstage. Doch auch hier ist Vorsicht geboten.

Feuerzeuge gehören nicht in Kinderhände. Das Anzünden einer Kerze sollten Kinder besser zusammen mit einem Erwachsenen versuchen. Achtung: Eltern dürfen ihre Kinder nie mit einer brennenden Kerze, dem Adventskranz oder Feuer im Allgemeinen alleine lassen. Schon ein offenes Fenster kann durch seinen Windstoß in Verbindung mit einem trockenen Adventskranz zur großen Gefahr für Kinder und Erwachsene gleichermaßen werden.

Wer die Gefahr unter dem Weihnachtsbaum für Kinder bannt, kann sich auf besinnliche und ruhige Festtage im Kreis der Familie freuen.