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Wie wichtig ist Bewegung für Kinder an der frischen Luft wirklich?

Dieser Beitrag soll einen Anreiz geben, um auch den letzten Couchpotato stressfrei für Bewegung im Freien zu begeistern. Was im Sommer oft noch leicht fällt, ist an trüben Herbsttagen nicht immer einfach. Deswegen gibt es nun einige Praxistipps und -tricks für Eltern, um den Nachwuchs für Bewegung an der frischen Luft zu begeistern.

Bewegung für Kinder an der frischen Luft: Welche Optionen gibt es?

Kinder sind nicht gleich Kinder. Und so gibt es diejenigen, die mit dem morgendlichen Gang zur Kita und einem damit verbundenen Spaziergang voll und ganz zufrieden sind. 

Auf der anderen Seite gibt es Kinder, die am liebsten gar nicht mehr ins Haus gehen wollen. Unabhängig von Jahreszeit, Temperatur und Wetter leben sie getreu dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“.

Wer nicht bereits von Natur aus gerne draußen tobt, braucht einen kleinen Motivationsschub von den Eltern. Diese Optionen funktionieren meist gut, um für (mehr) Bewegung der Kinder an der frischen Luft zu sorgen.

Der Spaziergang

Ganz egal, ob zum nächstgelegenen Spielplatz, in den Wald oder zusammen mit anderen Kindern – ein Spaziergang lässt sich schnell initiieren, wenn Kindern und Eltern zuhause die Decke auf den Kopf zu fallen droht. Es gibt nur einen Kniff, den Eltern berücksichtigen sollten, um die Kinder leichter zur Bewegung an der frischen Luft zu ermutigen: Der Nachwuchs braucht einen Ansporn, ein Ziel oder eine Aufgabe, um vor die Tür zu gehen.

Das Pfützenspringen (in Gummistiefeln und Regenkluft) an ganz besonders verregneten Tagen ist beispielsweise ganz einfach umzusetzen. Auf der Suche nach der nächstgrößten Pfütze fällt die Bewegung oftmals kinderleicht. Auch das Schätzesuchen im Wald kann gerade im Herbst Kinder für Bewegung draußen begeistern. Neben kunterbunten Blättern finden sich verschiedenste Früchte wie Eicheln oder Bucheckern oder Zapfen. Wer sich mit Waldpilzen auskennt, kann hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und das Abendessen suchen gehen.

Freizeitangebote für Kinder

Das wohl beliebteste Outdoor-Hobby bei Kindern, gerade bei Jungen, ist das Fußballspielen. Unkompliziert und einfach umzusetzen ist das Fußballspielen beim Bolzen mit den Nachbarskindern. Ist der Nachwuchs etwas älter, kann die Mitgliedschaft im Sportverein dabei helfen, für eine regelmäßige Bewegung der Kinder an der frischen Luft zu sorgen. Sportvereine haben oft weit mehr zu bieten als nur das bloße Sporttraining. Saison- und jahreszeitenabhängig finden ganz unterschiedliche Freizeitangebote statt. 

Übrigens: Auch beim Reiten, beim Kanufahren oder beim Erkunden der Natur, beispielsweise als Pfadfinder, steht die Bewegung für Kinder an der frischen Luft im Fokus, ohne dass es als Bewegungseinheit erkannt wird.

Waldkindergarten

Wer ein Kind mit dem bereits eingangs erwähnten Lebensmotto „es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ zuhause hat, kann dem Nachwuchs mit dem Besuch im Waldkindergarten viel Gutes tun. Hier rückt die Verbundenheit zur Natur in den Vordergrund und die Bewegung für Kinder an der frischen Luft ist ganz automatisch Teil des Kindergartenalltags. 

Neben der Option Waldkindergarten gibt es noch andere Varianten wie beispielsweise der Besuch eines Kindergartens auf dem Bauernhof. Eltern sollten zusammen mit dem Kind herausfinden, ob dies eine Option ist und der Nachwuchs Freude an der dauerhaften Bewegung an der frischen Luft hat. Die meisten Kindergärten bieten eine Art Schnuppertag an.

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Wie viel Bewegung für Kinder an der frischen Luft ist sinnvoll und gut?

Viele Erwachsene kennen das Gefühl, den ganzen Tag im Büro vor dem Bildschirm zu sitzen oder bei der Arbeit in einem geschlossenen Raum verweilen zu müssen. Um den Kopf freizubekommen, durchatmen zu können oder nach einem anstrengenden Tag abschalten zu können, wählen daher viele einen Spaziergang als Ausgleich. Egal ob in der Mittagspause oder abends – eine gehörige Portion frische Luft lässt eine bessere Konzentration beziehungsweise einen erholsameren Schlaf zu. Gerade Kindern, die schlecht in den Schlaf finden, kann die Zeit an der frischen Luft und die Bewegung im Freien helfen, sich selbst zu regulieren und stückweise auszupowern. 

Kindern, die lange in der Schule sitzen und denen es schwerfällt, sich für die Hausaufgaben erneut hinzusetzen, kann ebenfalls ein kleiner Spaziergang im Freien helfen. Sinnvoll ist es auch, den Schulweg nach Möglichkeit zu Fuß zurückzulegen. So bekommt der Nachwuchs täglich eine Portion frische Luft.

Findet das Kind ein Hobby oder eine Freizeitbeschäftigung, welche im Freien stattfindet und Bewegung beinhaltet, schlagen Eltern buchstäblich zwei Fliegen mit einer Klappe. Doch nicht nur den Kindern bekommt die Zeit im Freien gut, auch Eltern profitieren davon und können als Vorbild vorangehen – beim Spazierengehen, beim Abholen der Kinder zu Fuß anstatt mit dem Auto und auch, wenn kleinere Strecken mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Für Kinder, die mitunter durch Nachahmen lernen, kann die tägliche Dosis frische Luft schnell zur Selbstverständlichkeit werden und hilft auch Erwachsenen dabei, ihren inneren Schweinehund zu überwinden.

Elterntipp: Summa summarum kommt so quasi wie von selbst einiges an Bewegung an der frischen Luft über den Tag verteilt zusammen, weshalb gilt: Eine Strichliste, wie viel Zeit an der frischen Luft verbracht wurde, ist unnötig, wenn Bewegung an der frischen Luft für Kinder zum Alltag gehört. Dennoch gibt es eine Faustregel seitens der Medizin: Kinder- und Jugendärzte empfehlen, etwa ein bis zwei Stunden täglich an der frischen Luft zu verbringen. Zusammen mit einer gesunden Schlafumgebung, ausreichend Bewegung und einer abwechslungsreichen Kost sowie einer großen Portion Liebe und Zuneigung der Eltern, ist der Nachwuchs glücklich und zufrieden – und nachweislich seltener krank.

Wie lassen sich Kinder motivieren? Praktische Tipps für Eltern

Das beste Vorbild in Sachen Bewegung an der frischen Luft sind meistens die Eltern. Wer seinen Nachwuchs zu Aktivitäten im Freien mitnimmt, wird ihn in der Regel auch langfristig für Bewegung an der frischen Luft begeistern können. Eltern fragen sich natürlich, wie auch an eher tristen Tagen die Motivation nicht gleich wieder verloren geht. So funktioniert’s.

Kinder bestimmen lassen: Falls sich der Nachwuchs so gar nicht dafür begeistern lassen kann, Zeit draußen zu verbringen, kann es vielleicht hilfreich sein, die Planung in Kinderhand zu legen. Natürlich können und sollten Eltern – je nach Alter der Kinder – einen Rahmen vorgeben. Was herauskommt bei den Überlegungen des Nachwuchses? Vielleicht ein Picknick am nächsten Spielplatz, ein Ausflug mit dem Rad in den Wald oder in den nächstgelegenen Park. Wenn der Nachwuchs hier ein Mitspracherecht bekommt, kann er leichter motiviert werden. 

Mit Freunden treffen: Wenn die Gruppe von Kindern größer ist und die Gleichaltrigen miteinander spielen und sprechen können, fällt der Weg von der Spielburg zuhause ins Freie oft leichter. Kinder machen oft aus einfachen Dingen ein Spiel und können sich dann im Freien sehr gut und auch lange beschäftigen. 

Schlechtes Wetter nicht abwertend behandeln: Auch Regen ist für Natur und Tiere wichtig. Kindern fällt es leichter auch bei Regen draußen zu sein, wenn diese Wetterlage nicht negativ behaftet ist. Gerade für kleine Kinder kann so ein Regentag, ausgestattet mit Regenschirm, Matschoutfit und Gummistiefeln, ein ganz besonderer sein. Durch Pfützen zu springen, Regenwürmer über die Straße zu begleiten oder Regentropfen auffangen klappt nun mal nur bei Regen. Mit der richtigen Kleidung und einer warmen Dusche am Ende eines solchen Spaziergangs kann auch so ein Tag einen besonderen Reiz haben. Bewegung im Freien kann und sollte immer und überall möglich sein.

Fazit: Bewegung an der frischen Luft sollte Teil des Alltags sein

Kinder brauchen im Großen und Ganzen die Bewegung im Freien nicht nur für ihr Immunsystem, sondern auch für einen gesunden Schlaf. Eltern sollten dabei auf ihr Kind hören, um die richtige Dosis an Bewegung draußen festzustellen. Jeder hat hier ein ganz eigenes Bedürfnis, das ganz individuell ist. Bewegung im Freien ist in jeder Hinsicht positiv für den Nachwuchs und sollte auf jeden Fall unterstützt und gefördert werden.

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