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Sicherer Babyschlaf – darauf gilt es zu achten

Ruhige Nächte, entspannte Eltern und tief schlummernde Babys – das ist wohl genau das, was sich frisch gebackene Eltern häufig wünschen. Tatsächlich können Eltern für einen sicheren Babyschlaf so einiges tun, was den Nachwuchs nicht nur tief schlummern lässt, sondern auch das Risiko des plötzlichen Kindstods minimieren kann. Wie es Eltern gelingen kann, die Nächte mit Neugeborenen entspannt zu gestalten und was für einen sicheren Babyschlaf wichtig ist, verrät der folgende Beitrag.

Warum ist sicherer Babyschlaf so wichtig?

Dass gerade die Allerkleinsten irgendwann einschlafen, auch wenn es phasenweise nicht unbedingt danach aussieht, ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Jedoch geht es beim sicheren Babyschlaf gar nicht darum, dass der Nachwuchs schläft, sondern vielmehr um die Umgebung und alle Gegebenheiten, die gewährleisten sollen, dass das Baby in einen ruhigen, erholsamen und auch sicheren Schlaf finden kann. 

Mit einem reflektierten eigenen Verhalten und gewissen Tricks können die Eltern für einen sicheren Babyschlaf sorgen. So stellen Sie nicht nur das ständige Wohlbefinden des Kindes sicher, sondern beruhigen im besten Fall auch ihre eigenen Nerven.

Darauf muss für einen sicheren Babyschlaf geachtet werden

Tipp 1: Das Babybett

Die Angebote für Baby- oder Kinderbetten im Fachgeschäft oder Internet sind ellenlang. Dass die Kleinsten eine Schlafstätte benötigen steht außer Frage, denn das Elternbett ist gerade für die Allerkleinsten ungeeignet und mitnichten ein sicherer Babyschlafplatz. Durch Kissen, Decken oder eine zu alte Matratze ist der sichere Babyschlaf gefährdet. Auch die Bewegungen der Eltern im Schlaf könnte für das Baby gefährlich werden, wenn beispielsweise ein Erwachsener unbeabsichtigt auf das Baby rollt und es erdrückt.

Kurzum: Ein eigenes Babybettchen ist das wichtigste Detail, um für sicheren Babyschlaf zu sorgen. Ein Beistellbett ist die Option, die für Nähe und für einen sicheren Babyschlaf gleichermaßen sorgt. Direkt an die Matratze des Elternbettes geschoben kann das Kleine so seine eigene Koje beziehen und der erste Schritt zu sicherem Babyschlaf wird so einfach umgesetzt.

Tipp 2: Keine Kissen und Decken im Babybett

Um einen sicheren Babyschlaf zu gewährleisten – egal ob es sich dabei um das Mittagsschläfchen oder den Nachtschlaf handelt – sollten Eltern in den ersten Jahren auf Kissen und Decken verzichten. Deren Gefahr besteht darin, dass die Kleinen sich die Textilien ins Gesicht ziehen könnten und keine Luft mehr bekommen. 

Eine tolle und zugleich praktische Alternative sind Schlafsäcke. Für jede Jahreszeit passend können die Schlafsäcke den Kleinen ganz einfach angezogen werden, die Füßchen bleiben zu jeder Zeit warm und gut eingepackt, aber auch das nächtliche Wickeln stellt kein Problem dar und kann einfach erledigt werden. Auf Schnuffeltücher oder Kuscheltiere sollte ebenfalls im Babybett verzichtet werden, um keine zusätzliche Gefahrenquelle für den Babyschlaf zu schaffen.

Tipp 3: Die richtige Raumtemperatur

Worauf Erwachsene im eigenen Schlafgemach meist sehr viel Wert legen, sollte auch dem Nachwuchs nicht verwehrt werden. Die Rede ist von der richtigen Raumtemperatur. Im Wesentlichen sollte diese eine Kerntemperatur von etwa 16 bis 18 Grad nicht über- oder unterschreiten. Das Baby könnte durch eine zu hohe Raumtemperatur gepaart mit zu warmer Kleidung leicht überhitzen oder bei zu niedrigen Temperaturen eine Unterkühlung erleiden. 

Auch die Nähe zur Heizung, dem Fenster oder die direkte Sonneneinstrahlung sind keineswegs förderlich für einen sicheren Babyschlaf. Eltern sollten daher sehr gewissenhaft den richtigen Schlafplatz für das Baby auswählen.

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Tipp 4: Die richtige Schlafposition

Während ältere Kinder oder gar Erwachsene ihre Lieblings-Schlafposition selbst auswählen und im Laufe der Schlafenszeit immer wieder unbewusst einnehmen, können Babys sich noch nicht auf diese Weise bewegen. Für Babys ist somit die einzig richtige Schlafposition die Rückenlage. 

Würde der Säugling auf dem Bauch liegen, könnte der Kopf unbewusst oder wenn die Kraft nachlässt und das Köpfchen nicht mehr hochgehalten werden kann, auf die Matratze sinken und das Baby würde keine Luft mehr bekommen. Somit sollten Eltern immer darauf achten, dass die Anfangsschlafposition die Rückenlage ist und im besten Falle auch so lange wie möglich bleibt.

Tipp 5: Auf Luftqualität achten

Ein Punkt, der nicht zu unterschätzen ist, ist die Luftqualität im Schlafzimmer des Babys. Verbrauchte oder abgestandene Luft kann sich negativ auf die Schlafqualität des Babys auswirken und den erholsamen Schlaf beeinträchtigen. Lüften lautet hier die Devise.

Dass im Schlafzimmer, in den Wohnräumen und in allen Zimmern, in denen sich das Baby aufhält, nicht geraucht werden darf, sollte heutzutage keinen extra Hinweis mehr benötigen. Auch Pflanzen oder Ähnliches mit starken Gerüchen oder Duftnoten haben im Schlafzimmer und im Kinderzimmer nichts zu suchen, um einen sicheren Babyschlaf zu gewährleisten. 

Für die Zeiten außerhalb der Schlafenszeiten gilt: Untertags kann frische Luft wahre Wunder wirken und ist für einen erholsamen Schlaf durchaus sehr förderlich.

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Diese Hilfsmittel für Eltern können für einen sicheren Babyschlaf sorgen

Eltern wollen natürlich nur das Allerbeste für den Nachwuchs, was jedoch nach einem anstrengenden oder nervenaufreibenden Tag nicht immer einfach ist. Um den Babyschlafplatz sicher und praktisch zu gestalten, greifen Eltern gerne zu diesen Hilfsmitteln:

  • Babyfon. Das Babyfon ist ein Klassiker, welcher sich schon viele Jahre über in Kinderzimmern hält. Die neuesten Versionen sind mit einer Kamera versehen, um neben Lauten auch die Bewegungen des Babys beobachten und hören zu können. Vielen Eltern gibt dies eine gewisse Sicherheit und sie können so das Kleine entspannt vom Sofa aus beobachten.
  • Federwiege. Die Federwiege scheint zu einem Trend unter den Baby-Accessoires zu werden. Das Baby wird in Rückenlage in die Hängematten ähnliche Konstruktion gelegt und durch sanfte Schaukel- oder Wipp-Bewegungen in den Schlaf gewiegt. Gerade Eltern von Schreikindern schwören auf die Federwiege, um sich kurzzeitig eine Pause zu verschaffen. Durch ihre Konstruktion sind Federwiegen sehr sicher und für den Nachwuchs sind die Bewegungen sehr beruhigend. 
  • Schnuller. Viele Babys versuchen sich durch Nuckeln und Saugen an der Brust der Mutter oder an der Flasche in den Schlaf zu nuckeln. Abhilfe oder auch Erleichterung kann hier ein Schnuller leisten, welcher dem Baby hilft, sich selbst zu beruhigen und in den Schlaf zu bringen.

Gesunder und vor allem sicherer Babyschlaf ist nicht nur für die Entwicklung und Erholung des Babys von größter Bedeutung. Auch frisch gebackene Eltern profitieren davon, die vorgestellten Tipps und Ratschläge zum sicheren Babyschlaf zu berücksichtigen, um sich selbst zu entspannen. Bestehen gesundheitliche Vorerkrankungen beim Nachwuchs, ist es sinnvoll, den Kinderarzt nach speziellen Maßnahmen zu fragen, um dem Säugling einen sicheren Babyschlaf zu ermöglichen.

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